Schmuck Ambivalenzen

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Als Schmuckdesignerin interessiert sich Karola Torkos für die unterschiedlichen, manchmal konträren Aspekte eines Konzepts, einer Idee oder einer Kollektion. Daher bevorzugt sie es auch, sich selbst weder als eine rein kommerzielle noch als rein künstlerische Designerin zu betrachten, die ausschließlich eine formale Sprache beherrscht.

In ihren aktuellen und künftigen Projekten beschäftigt sie sich mit wandelbaren, veränderbarem Schmuck – also variable Tragemöglichkeiten im Fokus der Gestaltung – welcher einen großen Spielraum für KünstlerIn und TrägerIn bietet.

“Indem man der Trägerin die Möglichkeit gibt, die Erscheinung eines Schmuckstückes zu ändern, gibt man auf eine gewisse Art den letzten Schritt im Entstehungsprozess ab.”

Das stellt gleichzeitig eine große Herausforderung – sowohl an die DesignerIn als auch an die TrägerIn – dar. Diese Herangehensweise resultiert in einem sehr persönlichen Verhältnis zu Design beziehungsweise Kunst.
Photos: Chloe Potter
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